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missio_ebooks_01_2013

> kunst missio magazin 1/201320 CÉCILE VERNY QUARTETT Die sanfte, bisweilen rauchig- melancholische Stimme der an der Elfenbeinküste geborenen und in Frankreich aufgewachse- nen Sängerin Cécile Verny prägt die Musik des Quartetts. West- afrikanischer Musikstil, Jazz und französische Chansontradition verbinden sich zu einer einzigar- tigen Mischung. Vielleicht liegt hier die Zukunft des Jazz. Birdland Jazz Club Neuburg, Am Karlsplatz A 52, 86633 Neuburg. www.birdland.de bzw. Tel.: 084 31 / 4 12 33. KINDERLAND „UNTERM STERNENHIMMEL“ Während des Augsburger Christkindlesmarktes gibt es wieder eine besondere Attrak- tion für die Kleinsten: ein eige- ner Christlkindlesmarkt auf dem Moritzplatz. Geboten werden unter anderem Puppentheater, ein großes weihnachtlich be- leuchtetes Kinderkarussell und ein Märchenhaus, in dem Kinder backen, malen oder basteln können. Infos bei Regio Augsburg Tourismus, Rathausplatz 1, Tel.: 0821/50207-0. LITERATUR AUS AFRIKA Diese Veranstaltung möchte einen Überblick über die Gegen- wartsliteratur in Afrika geben. Behandelt werden ins Deutsche übersetzte Bücher, die sich mit der afrikanischen Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne auseinandersetzen. Geplant sind mehrere Sitzungen, in denen jeweils ein Roman besprochen wird. Erster Termin: 17. Januar 2013, VHS Gasteig, München, 25 Euro bei Anmeldung, Rest- karten 7 Euro. www.mvhs.de bzw. Tel.: 089/33 72 72 oder 089/480 066 239. Foto:missio >> 25 Jahre alt sind die feinen Schnitzwerke aus afri- kanischem Holz in der missio-Hauskapelle nun. Zum 150-jährigen Jubiläum im Jahr 1988, von Künstlern aus Malawi entworfen und hergestellt, geben sie sowohl einen Einblick in christliche afrikanische Kunst als auch in das Selbstverständnis afrikanischen Christen- tums. Ebenso sind sie Zeugnis eines neuen missionari- schen Verständnisses: Ein Afrikaner kann Christ sein, ohneseineTraditionenzuverleugnen.ImVordergrund dieses Gesamtkunstwerks steht der Regenwald als ein Ort üppigen Lebens, in dem Mensch, Natur und Tier- welt miteinander korrespondieren. In dessen verzweig- ten Ästen sind biblische und Alltagsszenen einge- schnitzt. „Die Frau mit dem Kind und dem Maiskorb“ ist eine alleinstehende Skulptur. Sie bildet den Verant- wortungsbereich der Frau in der afrikanischen Dorfge- meinschaftab:dieseistzuständigfürKinderundNah- rungszubereitung. Auf dem Kopf trägt sie einen Korb voller Maiskolben. Maiskolben sind auch als reliefarti- ges Motiv auf ihrem Kleid herausgeschnitzt. Ihr gesenkterBlickerinnertanMaria,dieihrKind,aufden Rückengebunden,zudenMenschenbringt.„Diemis- sio-Kapelle ist ein eindrucksvolles Zeugnis für die Ver- bindung von Evangelium und afrikanischer Kultur“, urteilte einst der ehemalige missio-Präsident Prälat Konrad Lachenmayr. Das Haus der Weltkirche, der Sitz von missio in München, bietet Besuchern Führun- gen durch die Kapelle und die Ausstellungsräume an. Mehr Infos: Heidi Widmann, h.widmann@missio.de bzw. 089/5162-238. << B. Klubach FRESKEN VON JOHANN VON SCHRAUDOLPH In der größten romanischen Kathedrale der Welt, dem Dom zu Speyer, sind sie wieder zu sehen: die Bilder des Malers Johann von Schraudolph. Mitte des 19. Jahrhunderts in Auftrag gegeben von König Ludwig I. wurden die rund 100 Fresken im Zuge der Domrestaurierung 1957 einfach abgemeißelt – zu bunt, zu kitschig. Restaurator Vitus Wurmdobler benötigte Jahre, um die Werke wieder her- zustellen, die jetzt im Kaisersaal hängen. www.bistum-speyer.de bzw. Tel.: 06232/102118. PLEASE DON’T SMILE Der Titel der Ausstellung des Münchner Fotografen Malte Wandel ist Programm: gelächelt wird nicht auf den Porträts, die 2011 in Westafrika entstanden sind. Auf seinen Reisen durch Ghana, Burkina Faso und Togo traf der Fotograf auf verschie- dene Typen von Menschen. Dabei entstanden beeindru- ckende Momentaufnahmen westafrikanischer Gegenwart. Bis 21. Dezember 2012, Henn Galerie, München, Augusten- str. 54, www.henngalerie.com bzw. Tel.: 089/52357-0. SPUREN AUF LAMPEDUSA Die Fotografen Tina Deininger und Gerhard Jaugstetter zeigen flüchtige, von der Kamera ein- gefangene Augenblicke dieser Spuren der Ankunft auf der ersehnten Insel, die heute sym- bolisch für die Flüchtlingsbewe- gung zwischen Afrika und Europa und den ambivalenten Raum des Mittelmeers steht. Bis 3. März 2013 Bayreuth, Iwalewa-Haus, Münzgasse 9, www.iwalewa.uni-bayreuth.de bzw. Tel.: 0 921/55-4600. Malawi, afrikanisches Holz, 124 cm x 26 cm x 15 cm veranstaltungen ausstellungen DIE FRAU MIT DEM KIND UND DEM MAISKORB 20-21_SHE_13-01:20-21_SHE_13-01 26.11.2012 11:30 Uhr Seite 20

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