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missio_ebooks_01_2015

>> Als Pater Florian Prinz von Bayern Ende 2001 in seiner neuen Heimat Illeret im äußersten Norden Kenias – mehr als 1000 Kilometer Staubpiste von Nairobi entfernt – ankam, gab es dort kaum Gebäude, die Missionsstation bestand aus einem winzigen Häus- chen. Seitdem hat sich in dem Ort am Turkanasee viel getan. „Wir haben viel geschafft“, berichtete der Bene- diktinerpater beim missio-Podiumsgespräch am 21. Oktober in der katholischen Hochschul-Gemeinde der Technischen Universität München. Eine Schule gibt es, eine Kirche und eine Reparaturwerkstatt. Sein neuestes Projekt: Eine mobile Schule für die Daasanetch-Noma- den, die rund um Illeret leben. Gemeinsam mit den Leuten sein, das sei sein Leben. „Die Gefahr ist, dass man den Menschen alles überstül- pen will. Man muss den Menschen aber Zeit geben und dabei etwas entwickeln lassen“, sagte der Benediktinerpater vor den rund 80 Gästen. Für missio war Pater Florian, der 1958 als Franz-Josef Prinz von Bayern auf die Welt kam, ein be- sonderer Ehrengast. Schließlich gründete einer seiner Vorfahren, König Ludwig I., im Jahr 1838 den Ludwig Missionsver- ein, das heutige missio. << missio für menschen missio magazin 1/201514 EHRENGAST BEI MISSIO Podiumsgespräch mit Pater Florian Prinz von Bayern >> Das Elend, das ich vorfand, war damals sehr, sehr groß. Aber sobald man was tun kann, lässt man sich nicht unterkriegen, ist ja klar“, sagte Schwester Raphaela Händler in der Katholischen Hochschulgemeinde der TU München am 16. September, als sie auf Einladung von missio ihre jüngst erschienene Autobio- grafie „Mit Hand und Herz. Ein Leben für Afrika“ vorstellte. Vor rund 90 Zuhörern erinnerte sich die 74-Jährige an die An- fänge von Aids in Afrika: „Wir hatten nur davon gehört, dass es eine neue Krankheit geben solle. Mehr nicht. Und wir hatten auch keine entsprechenden Testmöglichkeiten.“ Händler grün- dete schließlich in Namibia die „Catholic Aids Action“ – das größteNicht-RegierungsprogrammgegenAidsdesLandes–und baute im Auftrag der Bischöfe ein katholisches Gesundheitspro- gramm auf. Heute lebt und arbeitet Händler in Tansania. „missio ist froh über die Partner vor Ort. Und so freue ich mich, dass wir Schwester Raphaela Händler bei einem neuen Projekt im Bereich der Palliativmedizin unterstützen wer- den“, sagte missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber zu Beginn der Veranstaltung. << missio-Aktion feiert Premiere UNERMÜDLICHER EINSATZ Buchvorstellung mit Missionsärztin Raphaela Händler >> „Die Aktion ist eine tolle Sache“, sagt Kristina Klossek. Die Mitarbeite- rin des Bayerischen Roten Kreuzes steht am Stand der neuen Aktion Furchtlos von missio, die im Rahmen des Weltmissionssonntags in der Abtei Münsterschwarzach am 19. Oktober gestartet ist. Unter dem Motto „Für starke Frauen weltweit“ stellt missio Frauen vor, die sich mutig für Mädchen und Frauen einsetzen. Schnell ist der Stand umringt, auch die Pfadfinderinnen Hannah Hor- nung, Eva Ruchsert, Mareike Berthul und Anne Moser nehmen ein Furcht- Los in die Hand, dessen Hauptgewinn „Gerechtigkeit“ ist – und mit dem den mutigen Frauen stärkende Worte übermittelt werden können. Die Akti- on stellt zuerst das Projekt „Jipe Moyo“ in Musoma/Tansania vor. „Jipe Moyo“ heißt übersetzt: „Fass Dir ein Herz“. In diesem Projekt, das von der Frauenrechtlerin Regina And- rea Mukama – die von allen einfach nur „Mama Regina“ genannt wird – geleitet wird, werden Mädchen im Kampf gegen die Beschneidung un- terstützt. Und so kann man bei der Aktion Furchtlos mit kleinen Herzen symbolisch die Mauer der Gewalt gegen Frauen einwerfen. << Weitere Infos und Bestellung des Aktionspakets unter: www.missio-furchtlos.de

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