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missio_ebooks_01_2016

19missio 1/2016 | Anfangs seien die syrischen Kinder aus den Zelten nur wegen des Essens gekom- men, sagt Projektkoordinatorin Siham Rahmeh, 41,. „Das hat sich vollkommen geändert. Sie haben gelernt, die Schule zu schätzen.“ Sie besucht immer wieder den Unterricht, um zu überprüfen, ob jedes Kind richtig gefördert wird. „Anfangs ha- ben wir Kinder der gleichen Altersgruppe in eine Klasse eingeteilt. Das ist hier nicht möglich, die Unterschiede sind zu groß.“ Roua Nayef gehört zu den Kindern, die sich in der Schule leicht tun. Sie sei auch schon zu Hause im Dorf nahe des syrischen Yabroud, 80 Kilometer nord- östlich von Damaskus und 20 Kilometer entfernt von der libanesischen Grenze, gerne zur Schule gegangen, sagt sie. Und dass sie dankbar sei, dass sie hier wieder lernen könne. Doch dann treten ihr die Tränen in die Augen, die 12-Jährige be- ginnt zu schluchzen. Es fehlt so viel: das GHASSAM HABCHI, Landbesitzer und Bauer in der Bekaa- Ebene, beschäftigt syrische Flüchtlinge Schon immer kamen syrische Erntehelfer in den Libanon. Jetzt können sie nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren.

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