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missio_ebooks_01_2016

7missio 1/2016 | Das missio magazin ist ein Instrument der Kommunikation und der Evangelisierung. Kompli- ment für die wunderschönen, ausdrucksstarken Bilder, die für sich eine Geschichte erzählen. Dank des missio magazins hat die Welt davon erfahren, wie sich unsere Diözese Maradi für den Dialog zwischen Christen und Muslimen einsetzt. Ich wün- sche der ganzen Redaktion weiterhin alles Gute. Danke! Das missio magazin erreicht auch Menschen, die noch nie in Afrika waren. Es ist ein Fenster für Entwicklung – auch für die Entwicklung der Rechte von Frauen. Das missio magazin schaut auf Länder, die in der täglichen Nachrichtenflut oft zu kurz kommen. Im letzten Jahr ist ein Reporter-Team des Magazins durch Pakistan ge- reist – von Islamabad bis in den Süden nach Karachi. Es freut mich, dass das missio magazin in dieses wunderbar verrückte, aber für viele auch beängstigende Land gekommen ist, um den Men- schen hier eine Stimme zu geben und um zu zeigen, wie facettenreich das Leben auf dieser Erde ist. Weiter so! Nicht der Aktualität hinterherlaufen, sondern eigene Akzente setzen – dieser De- vise folgt missio, wofür ich das Magazin zu seinem Jubiläum besonders beglück- wünschen möchte. Es führt die Leserinnen und Leser immer wieder an Orte und zu Menschen, die uns verstehen lassen, wie und warum buchstäblich alles mit allem zusammenhängt. Und weshalb uns das, was Menschen tagtäglich auf den Kontinenten der Welt erleben, nicht gleichgültig sein kann. „missio bietet seit 10 Jahren interessante, konstruktive und kurzweilige Lektüre über Länder, Menschen, Politik, Wirtschaft und Kultur aus Afrika, Asien und Ozeanien. Die Zeitschrift ermöglicht eine differenzierte Berichterstattung insbesondere über Afrika. Wichtig ist, dass die Redaktion andere Akteure als Eliten zu Wort kommen lässt und Hintergründe deutlich macht. Es wird auch über kirchliche Entwicklungsprojekte berichtet, die nach meinen Erfahrungen vorbildlich sind, denn sie unterstützen mit wenig Geld, aber viel Engagement kleinere Partner. Nach meinen Erfahrungen in mehreren afrikanischen Ländern gibt es zahlreiche nachahmenswerte Beispiele von kirchlicher Hilfe.“ Das missio magazin hat nicht den Geruch des Kirchlichen. Im publizistischen Bereich war die katholische Kirche immer weit hinterwäldlerisch. Dieses Magazin aber wirkt durch Layout, Farbe, Buntheit und Konzentration auf Länderthemen vital und informativ zum Zerbersten. Auch in der letzten Nummer: eine Reportage aus einem der Flüchtlingszüge, bewegend, anrührend. So mich anfassend hatte ich kirchliche Publizistik noch nicht erlebt. Bitte weiter so und noch besser so. Daniel Gerlach Orientalist und Chefredakteur des Nahost-Magazins zenith Auf unserem Planeten, der vor Reichtum überquillt, verhungert alle fünf Sekun- den ein Kind unter zehn Jahren. Der fran- zösische Schriftsteller George Bernanos schreibt: „Gott hat keine anderen Hände als die unseren.“ Entweder wir stürzen diese kannibalische Weltordnung oder sonst tut es niemand. missio ist eine Stimme der Hoffnung. Sie ist eine Stimme der Menschen ohne Stimme. Das missio magazin weckt in uns das verschüttete Bewusstsein der Solidarität. Jean Ziegler Globalisierungskritiker und ehemaliger UNO-Sonderberichter- statter für das Recht auf Nahrung Msgr. Ambroise Ouédraogo Bischof von Maradi / Niger Mama Regina Regina Andrea Mukama, frauenrechtlerin und missio-projektpartnerin in Tansania Ruth Pfau Ärztin und Ordensfrau in Pakistan Rupert Neudeck Menschenrechtsaktivist und Journalist Volker Seitz war 17 Jahre in Afrika tätig, unter anderem als deutscher Botschafter in Benin und Kamerun

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