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missio_ebooks_01_2015

V>> Vielleicht winkt ihnen ja heute das große Glück. Mit dieser Hoff- nung steigen die Männer hinab ins Innere der Erde und befördern säcke- weise Gestein und Erdbrocken an die Oberfläche. Der Dreck, die Erde, der Schlamm bergen etwas, nach dem die ganze Welt giert. Und das das Leben derer, die hier schuften, in einem Wimpernschlag ändern könnte. Jeder hier kennt die Geschich- ten von Glücklichen, die auf einmal einen Klumpen Gold in den Hän- den hielten. Jetzt wohnen sie in Vil- len, fahren Autos, haben Kühl- schränke und schicken ihre Kinder zur Schule. Mgusu hat sie reich gemacht. Mgusu, der Ort, an dem Kinder mit Quecksilber gefüllte Schalen in Händen halten, um das wertvolle Metall vom Dreck zu lösen. Wo sich Menschen in Bade- latschen und barfuß durch den Schlamm schleppen und neben Ge- räten kauern, die mit ohrenbetäu- bendem Lärm Steine zertrümmern. Mgusu, eine giftige, lärmende, menschenfeindliche Vorhölle, die das große Geld bedeuten kann. Legale Schürfer: Renatus Nsan- gano und seine Mitarbeiter fördern Gold aus 40 bis 50 Metern Tiefe.

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