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missio_ebooks_03_2012

> kunst missio magazin 3/201220 SIGI SCHWAB UND RAMESH SHOTHAM Sigi Schwab, der auch schon mit Astor Piazolla musizierte, ist seit über vierzig Jahren auf der Suche nach der Musik anderer Kulturen. In dem Percussionisten Ramesh Shotham hat er einen spirituellen Austausch gefunden: Zusammen mit dem vor allem in Jazzkreisen bekannten Südinder gelingt ihm, europäische und indische Spieltradition in einer faszinierenden Klangwelt erleb- bar zu machen. Am 18.05.2012 im Kloster Benediktbeuern. Kar- ten sind im Klosterladen erhält- lich oder unter 08857/880. MUSIKSOMMER ZWISCHEN INN UND SALZACH Seit über 30 Jahren werden die prachtvollen Kirchen, Klöster und Schlösser in der Region zwischen Altötting und Berchtesgadener Land mit Musik gefüllt. 30 Kon- zerte, die an bedeutsamen Spiel- stätten wie der Basilika St. Anna in Altötting oder auf der Frauen- insel stattfinden, decken die Pa- lette von Barock über Wiener Klassik und Romantik bis zur Mo- derne ab. Tel.: 0861/58-7053; www.musiksommer.info AFRIKA-FESTIVAL IN WÜRZBURG Nunmehr zum 24. Mal findet das größte Afrika-Festival von Europa statt. Schwerpunkt sind diesmal die Kapverden und Senegal. Neben viel Musik gibt es auch Ausstellungen und Filme zum Thema. Wer Künstler wie Angélique Kidjo, Stephen Marley oder den Original Buena Vista Social Club sehen und hören will, der sollte sich schnell um Tickets bemühen. Die gibt es an den bekannten Vorver- kaufsstellen und unter www.africa festival.org. 25. bis 28.05.2012 auf den Mainwiesen Foto:dpa >> Die größten Freuden der Uiguren sind Tee und Musik. Das lässt sich gut kombinieren: Im Tee- haus, dem beliebten Treffpunkt uigurischer Män- ner, kommt der Gast bei einer Tasse grünem Tee oft in den Genuss eines Gratiskonzertes einer spon- tan entstandenen Musikcombo. Die im äußersten Westen Chinas gelegene Stadt Kashgar ist die Metropole uigurischer Musik: Mit Zange und Zei- chendreieck werden dort in vielen Werkstätten die traditionellen uigurischen Saiteninstrumente her- gestellt. Das beliebteste unter ihnen, die lauten- ähnliche Rawap, wird gerne überallhin mitgenom- men. Sie wird vorwiegend aus Maulbeerbaumholz hergestellt und ihre Vorderseite ist oft mit Schlan- genhaut überzogen. In der Regel hat sie fünf Metallsaiten, die mit einem Plektrum aus Horn bespielt werden. Die Tonhöhen werden wie bei der Gitarre erzeugt. Der Bauch ähnelt einer halben Kokosnuss und ist mit diversen filigranen Mustern verziert. Am beliebtesten ist die nach der Stadt benannte Kashgar-Rawap. Uigurische Musik hat eine lange Tradition. Bereits im siebten Jahrhun- dert spielten uigurische Musiker an den Höfen der Tang- und Song-Dynastie. Wie das Volk, so ist auch die Musik geprägt von zentral- und west- asiatischen Einflüssen. << B. Klubach DIALOGTÜREN. EINE INTERRELIGIÖSE AUSSTELLUNG Wie kann interreligiöser Dialog begonnen werden? Anhand von fünf „Dialogtüren“ werden dem Betrachter unterschiedliche Zugänge zum Thema eröffnet. Noch bis zum 25. Mai ist diese Ausstellung im Rahmen des The- menschwerpunkts „Türen öffnen – im Gespräch mit Muslimen“ zu sehen. Dazu gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Diskussio- nen. Rosenheimer Bildungswerk, 08031/2142-18, www.rosenheim. keb-muenchen.de LETZTE ÖLUNG NIGERDELTA „Nirgendwo sonst auf der Welt verpestet die Ölförderung die Natur so sehr wie im Mündungs- gebiet des Niger“, sagt der Aus- landskorrespondent Arne Perras. Fotos internationaler Fotografen dokumentieren die Folgen der Ölgewinnung für die Umwelt und deren Menschen, die mit der ständigen Gefahr von Pipeline- explosionen leben müssen. Vom 17.03. bis 16.09.2012, Völkerkundemuseum München, Tel. 089/210136-100 www.voelkerkundemuseum- muenchen.de SAMMLUNG NIESSER Zu sehen sind rund 200 Exponate religiöser Volkskunst, ergänzt um einige Stücke aus dem Dom- schatz- und Diözesanmuseum. Von Fachleuten und Laien glei- chermaßen geschätzt sind diese formschönen Exemplare Zeugnis- se von Andacht und Frömmig- keit. Gezeigt werden auch Wet- tersegen, kleine Kunstwerke, die an die Wand gehängt wurden, um Unglück abzuwenden. Vom 18.04. bis 15.07.2012 im Dom- stadt und Diözesanmuseum Eichstätt, Tel.: 08421/50742 Uigurisches Musikinstrument, handgefertigt, Länge ca. 90 cm veranstaltungen ausstellungen RAWAP-GITARRE 20-21_SHE_03-12:20-21_SHE_02-12 26.03.2012 15:54 Uhr Seite 20

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