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missio_ebooks_03_2014

mal ein Sturm, es wäre ja nicht der erste. Draußen fängt der Wind an, lauter zu werden. Es wurde einer der schlimms- ten Stürme aller Zeiten. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 350 Kilometern pro Stunde rauschte der Taifun Yolanda am 8. Novem- ber 2013 heran und traf die Philip- pinen mit voller Wucht. Er zog drei riesige Flutwellen hinter sich her, die letzte war mehr als fünf Meter hoch. Zentrum der Zerstö- rung waren die mittleren Inselpro- missio magazin 3/201424 >> So schlimm wird es schon nicht werden, denkt sich Janet Bernal am Morgen des 8. November 2013. Sie ist um sieben Uhr aufge- standen, und macht jetzt das Früh- stück für ihren Mann und die drei Kinder. Ein bisschen Reis und getrockneten Fisch, so wie immer. Sie ist heute etwas früher dran als sonst. Im Radio und im Fernsehen haben sie vor einer „Sturmflut“ ge- warnt. Janet Bernal weiß nicht recht, was das sein soll, eine „Sturmflut“. Sie denkt: Wieder Verzweifelter Hilferuf:„Wir brauchen Essen, Reis und Wasser“steht auf dem Rumpf eines gestrandeten Schiffes.

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