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missio_ebooks_03_2014

missio magazin 3/2014 03 editorial 3/2014 >> diese Worte des Heiligen Augustinus begleiten mich schon lange auf meinem Lebensweg. Sie sind ein sehr treffendes Motto. Sicherlich geht es dabei nicht darum, unbedingt etwas um der Veränderung willen verän- dern zu wollen. Vielmehr greift es unsere Grundsituation auf. Wir Men- schen sind nun mal von Natur aus unvollkommen. Allein deshalb gibt es mehr als genug Veränderungsbedarf. Und in unserem Leben begegnen uns Herausforderungen, Fragen, auch Schwierigkeiten und Probleme, auf die wir reagieren müssen. Leben nicht erleiden, sondern gestalten – das war und ist mir wichtig, beruflich wie privat. Wenn ich auf die zehn Jahre meines Dienstes bei missio zurückblicke, so darf ich feststellen, dass ich diesem Motto treu geblieben bin, ja bleiben musste. In dieser Zeit habe nicht nur ich, vielmehr haben wir bei missio versucht, positiv mit Veränderungsprozessen umzugehen. In der Rubrik „nachgefragt“ versuche ich das ein wenig zu verdeutlichen. Überhaupt ist es ein Anliegen unserer Mitgliederzeitschrift, Antworten auf heutige He- rausforderungen aufzuzeigen. Die Reportagen und Beiträge stellen Men- schen in Afrika, Asien und Ozeanien vor, die sich nicht abfinden mit Ungerechtigkeit und Leid, sondern sich dafür einsetzen, dass Menschen neue lebenswerte Perspektiven finden. Davon können Sie sich auch in die- ser Ausgabe überzeugen. Unser Redakteur Christian Selbherr war jüngst auf den Philippinen und beschreibt, wie die Salesianer Don Boscos sich bemühen, ein durch den verheerenden Taifun Yolanda zerstörtes Dorf wie- der aufzubauen. Die andere Reportage beschreibt, wie ein Jesuit auf Madagaskar eine neue Reisanbaumethode erfunden hat, die auf ein Ende der Hungerkrise hoffen lässt. Ich bin froh, dass wir vor acht Jahren den Mut gehabt haben, das missio magazin aus der Taufe zu heben. Ihre Rückmeldungen sind dafür eine schöne Bestätigung. So danke ich Ihnen für Ihr Interesse, für Ihre Rück- meldungen, auch für die Kritik. Wenn diese offen artikuliert wird, eröff- net sich die Möglichkeit des Dialogs und einer konstruktiven Lösung. Mit dieser Ausgabe verabschiede ich mich von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Ich hoffe, dass Sie dem Hause missio und unserer Mitgliederzeit- schrift die Treue halten. Ich gebe den Stab weiter an meinen Nachfolger, Monsignore Wolfgang Huber, und wünsche ihm Gottes Segen für seine neue Aufgabe. Ihnen allen herzliche Grüße TITEL 3/2014 Was Yolanda übrig ließ: Ein Junge spielt vor dem Wrack eines Schiffes, das der Taifun an Land gespült hat. Liebe Leserin, lieber Leser, Titelfoto:FritzStark Pater Eric Englert osa „Wir sind Wanderer. Ihr fragt: Was heißt wandern? Ich sage es in Kürze: Fortschreiten… Immer missfalle dir, was du bist, willst du zu dem gelangen, was du noch nicht bist… Und sagst du gar: ‚Es genügt‘, so gehst du schon zugrunde. Immer fahrt fort, immer schreite voran… Zurückbleibt, wer nicht voranschreitet.“ (aus sermo 169,18)

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