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missio_ebooks_03_2015

>> Bundesentwicklungs- minister Gerd Müller (CSU) hat den Einsatz der katholischen Kirche und ihrer Werke in den Ent- wicklungsländern gewür- digt. „Ihre Arbeit wird nicht nur registriert, son- dern sie ist auch von enor- mer Bedeutung“, sagte er bei einem Besuch am 23. Februar bei missio München. Müller informierte sich dort über die Arbeit des Hilfswerks und erklärte: „Wir sehen die Kirche als privilegierten Partner in der Entwicklungszusammenarbeit.“ Gerade in Kri- senregionen der Welt, in denen staatliche Strukturen schwach sind, sei das Netzwerk der Kirche unersetz- lich. „Ich komme oft an Brennpunkte des Elends und der Not, ob in Nigeria, im Südsudan oder im Irak.“ Oft würden dort die Vertreter verschiedener Religio- nen hervorragend zusammenarbeiten, um das Leben der Menschen zu verbessern. „Wir müssen daran ar- beiten, dass dieses Engagement noch stärker ins öffentliche Bewusstsein rückt.“ Der CSU-Politiker bekräftigte, dass er sich als Minister von christlichen Werten leiten lasse. „Ich bin ein Christ in der Politik und möchte eine werte- orientierte Entwicklungspolitik betreiben“, betonte Müller. „Wir können um unseren Reichtum keinen Zaun bauen“, sagte Müller mit Blick auf die wach- sende Ungleichheit zwischen armen und reichen Ländern. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber reagierte erfreut auf die Worte des Ministers. „Das zeigt mir, dass wir mit unserer Arbeit auf dem rich- tigen Weg sind.“ Themen, die dem Minister und der Bundesregierung wichtig seien – etwa die Ver- besserung der Bildungschancen für Mädchen und Frauen, der weltweite Einsatz für Religionsfreiheit oder der Dialog mit dem Islam – seien auch zentra- le Punkte der Arbeit von missio. << Ch. Selbherr missio für menschen missio magazin 3/201514 >> Premiere im ARRI: Zum ersten Mal gastierten Anfang des Jahres prämierte Werke des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises in einem Münchener Kino. Als Mitbegründer und Veranstalter des Preises hatte missio Förderer und Unterstützer geladen. Ein zentrales Thema diesmal war Flucht: Flucht aus Kriegsgebieten, aus Ghettos, oder auch nur in Gedan- ken. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der in der Kategorie „Langfilm“ ausgezeichnete Dokumentarfilm „Camp 14 – Total Control Zone“ von Marc Wiese. Der Film erzählt die Lebensgeschichte von Shin Dong-hyuk, der 1983 in einem nordkoreanischen Ar- beitslager geboren wird und dort seine gesamte Kind- heit und Jugend verbringt. Nach der Veröffentlichung des Filmes war der totgeglaubte Vater des Protagonis- ten aufgetaucht und hatte die Berichte seines Sohnes korrigiert. Dieser zog daraufhin Teile seiner Beschrei- bung zurück. Auf dem Podium äußerte sich Christian Baudissin, Redakteur für Dokumentarfilme beim Bayerischen Rundfunk und Mitproduzent, zu den Vorwürfen und zum Thema Glaubwürdigkeit bei Dokumentarfilmen: „Nordkorea präsentiert plötzlich einen Vater, Shin zieht Aussagen zurück. Wir wissen nicht, ob Druck ausgeübt wurde. So etwas macht natürlich nachdenk- lich. Aber die darüberliegende Wahrheit wird durch Details nicht angefochten. Denn solche Lager gibt es. Und Videomaterial beweist, dass dort gefoltert wird.“ Mehr Infos und Auflistung der prämierten Filme unter www.missio.com << K. Balbach NACHT DES MENSCHENRECHTS-FILMPREISES missio lädt Unterstützer zur Filmvorführung „KIRCHEN SIND UNSERE PRIVILEGIERTEN PARTNER“ Entwicklungsminister Müller zu Gast bei missio

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