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missio_ebooks_06_2012

>> Das Erdbeben von 2008 in Ruanda hatte die Kirche von Nkan- ka zerstört. Mittlerweile steht dort eine neue Kirche, die mit inter- nationaler Unterstützung errichtet werden konnte (Bild unten). Sie wurde am 8. Juli im Beisein von Weihbischof Georgens aus Speyer gesegnet. missio München hatte für das Gotteshaus, das rund 3000 Menschen Platz bietet, 22 000 Euro beigesteuert. Auch anderswo geht der Aufbau weiter. Sie sei immer wieder erstaunt, wie rasch die Entwicklung in Ruanda seit der Zeit unmittelbar nach dem Geno- zid voranschreite, sagt auch Dr. Uta Düll. Die Ärztin hat vier Auto- stunden von Cyangugu entfernt ein Gesundheitszentrum aufgebaut, das einen hervorragenden Ruf genießt. Die Regierung baut mittler- weile eine Krankenversicherung auf, bei der bisher schon 70 Prozent der Bevölkerung versichert sind. << G. Riffert missio für menschen missio magazin 6/201216 Fotos:missio(3),privat(3) >> Die Menschen in Ruanda haben in den letzten beiden Jahr- zehnten viel Schreckliches erlebt: Der Bürgerkrieg im Jahr 1994 mit seinen geschätzten 800 000 Todesop- fern oder das Erdbeben im Februar 2008, das zwar keine ver- gleichbar große Zahl an To- ten forderte, das aber viel an Infrastruktur zerstörte. Mittler- weile geht es in Ruanda in wirt- schaftlicher und gesellschaftlicher Sicht aufwärts. Weihbischof Otto Georgens aus der Diözese Speyer hat Ruanda mit einer kleinen Gruppe, der auch Luciana Borgna von missio München angehörte, vom 5. bis 13. Juli bereist. Reiseschwerpunkt war das Bistum Cyangugu, mit dem Speyer seit 1982 eine Partner- schaft pflegt. Sie trafen auf offene Menschen, die sich über den Besuch aus Europa sehr freuten. Sie besuchten Projekte, die mit partnerschaftlicher Unterstützung gut gedeihen. Und die Begegnung mit der Basisge- meinde in Bushen- ge, wo ein vier- köpfiges Leitungs- team aus Laien das Gemeindeleben or- ganisiert, vermittel- te den Besuchern einen Eindruck da- von, wie lebendig die Kirche in Afrika ist. << HERZENSGEBET LERNEN Kurs mit Sr. Rose Pudukadan >> Das Herzensgebet mit der andächtigen Wiederholung des Namens Jesu ist eine weltweit verbreitete Form der christlichen Kontemplation. missio bietet im Januar 2013 einen Kurs mit Sr. Rose Pudukadan aus Kerala in Indien an. Die Schülerin von P. Sebastian Painadath SJ verbin- det das Summen des Namens Jesu mit dem Mantra OM. Gesungen in klassischen indischen Melodien bekommt das Herzensgebet eine noch tiefere Wirkungskraft. Der Kurs findet vom 24. Januar, ab 18 Uhr, bis 28. Januar, 12 Uhr, im Schloss Fürstenried/München statt. Täglich sind neben sechs Praxiseinheiten drei Referate vorgesehen. Für die Teilnahme sind Englischkenntnisse von Vorteil. Der Kurs kostet 250 Euro mit Vollver- pflegung. Weitere Auskünfte: Marion Roppelt- Richters, missio München, Telefon 089 / 51 62-207, E-Mail: m.roppelt@missio.de << GUTE NACHRICHTEN AUS RUANDA Weihbischof und missio-Zentralratsmitglied Otto Georgens besucht das Partnerbistum von Speyer und sieht viele positive Entwicklungen EINE NEUE KIRCHE FÜR NKANKA Solidarität mit den Menschen in Ruanda RUANDA Monat der Welt- mission bewegt Erleben Sie die Gäste aus Papua-Neuguinea und die Höhepunkte im Monat der Welt- mission in spannen- den Videos: www.missio.com 16-17_FacettenMuen_12-06:16-17_FacettenMuen_12-06 01.10.2012 15:22 Uhr Seite 16

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