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missio_ebooks_06_2012

was kommt> missio magazin 6/2012 21 missio unternehmen >> Gerade zur Weihnachtszeit stellt sich für Geschäfts- leute und Arbeitnehmer immer wieder die Frage: Was darf ich schenken, was darf ich annehmen? Die Band- breite ist groß: Sie reicht von einer Weihnachtskarte über die Klassiker Pralinen und Wein bis hin zu wertvollen Präsenten wie exklusive Theater- oder Konzertkarten. Doch die Grenze einer kleinen Aufmerksamkeit kann schnell überschritten werden und das gibt dem Beschenk- ten vielleicht ein ungutes Gefühl. Auch die Compliance- Richtlinien von Unternehmen setzen hier möglicherweise an. Denn in vielen Unternehmen, aber auch in staatlichen Behörden gibt es strenge Regeln, welche Art von Geschenken Mitar- beiter annehmen dürfen. Immer mehr verantwortungsvolle Kaufleute gehen deshalb einen anderen Weg: Sie setzen das Budget, das sie für Weihnachtsgeschenke ihrer Kunden eingeplant haben, ganz oder teilweise für soziales Engagement ein. Wer diese Summe zum Beispiel an ein konkretes Club-Förderprojekt seiner Wahl spendet, schenkt damit benachteiligten Menschen in ärmeren Ländern Bildungschancen und Perspektiven. Außerdem können Unternehmen auf diese Weise ihre Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner auf ihr soziales Engagement auf- merksam machen - zum Beispiel in der Weihnachtspost. << HELFEN STATT SCHENKEN Viele Unternehmen verzichten auf Weihnachts- geschenke für ihre Kunden und Auftraggeber. Die Einsparung im Budget verwenden sie lieber für soziale Projekte – zum Beispiel im „Club der guten Hoffnung“. „Unternehmen, die sich im Sinne von CSR engagie- ren, zeigen, dass sie in größeren Zusammenhängen denken und positi- ve Visionen für unsere Welt teilen. missio München vermittelt Unter- nehmern dazu passende Projekte. Die Chance auf Bildung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie die Befähigung von Menschen, die sich in Partnerländern unternehmerisch betätigen wollen, erhöhen deren Chance auf Teilhabe in unserer globalisierten Welt.“ Joachim Unterländer MdL, Sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion „CSR geht es um die Verantwortung von Unternehmen für Gesellschaft und Umwelt, in der und mit der sie wirtschaften sowie um die Bewältigung zentraler Herausforderungen. CSR hat nicht nur einen hohen gesellschaftlichen Wert, sondern stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unter- nehmen. Deshalb ist es gut, dass auch der Club der guten Hoffnung deutlich macht: Wir sind auf der Seite von Unternehmen, die soziale und ökologische Ver- antwortung übernehmen.“ Monika Geßner, Vorstand des BdW - Beirat der Wirtschaft e. V. Ihre Ansprech- partnerin für Unternehmens- kooperationen: Sabine Schwab Telefon: 089 / 51 62-318 Fax: 089 / 51 62-350 E-Mail: s.schwab@missio.de +++ Deutscher Menschenrechts- Filmpreis: Am 8. Dezember 2012 wird in der Nürnberger Ton- halle der Deutsche Menschenrechts- Filmpreis verliehen. missio ist dabei Mitveranstalter und unterstützt den Preis, der seit 1998 alle zwei Jahre an engagierte Filmemacher vergeben wird. 2010 sorgte besonders der Film „Iran Electi- ons“ über die Proteste nach den Präsidentschaftswahlen für Auf- sehen. Auch dieses Jahr sind die eingereichten Filme wieder ein wichtiger Beitrag „gegen das Verschweigen, gegen das Ver- gessen, gegen das Vertuschen – für die Wahrung der Menschen- rechte“, wie Schauspielerin Iris Berben als Patin des Filmpreises erklärt. Mehr unter: www.menschenrechts-filmpreis.de 20-21_CSR_Untern_12-06-RZ_neu!:20-21_CSR_Untern_12-06 01.10.2012 15:35 Uhr Seite 21

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