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missio_ebooks_06_2012

> kunst missio magazin 6/201222 OLA ONABULE & BAND Der begnadete britische Soul- sänger mit nigerianischen Wur- zeln begeistert immer wieder durch seine einzigartige Stimme, die eine riesige Bandbreite auf- weist. Seine Songs erinnern an die Soul-und Jazzgrößen der 1960er und 1970er Jahre. Auf seiner Deutschlandtournee prä- sentiert er sein neues Album „Seven Shades Darker“. 29. Okt. 2012 um 20 Uhr Colos-Saal in Aschaffenburg, Roßmarkt 19. Tickets zu 18,60 Euro, www.colos-saal.de bzw. Tel.: 06021/27239 KONZERT ZU „ALLERSEELEN“ Die Benediktinermönche des Klosters St. Ottilien bei München laden ein zum Klassiknachmittag: Gespielt werden die kleine g- Moll-Symphonie von Wolfgang Amadeus Mozart und ein Requiem des weniger bekannten italienischen Kirchenmusik- und Opernkomponisten L. Cherubini. Es singt die Chorgemeinschaft Windach. Am 3. Nov. 2012 um 15.30 Uhr in der Klosterkirche der Erzabtei St. Ottilien, Eintritt frei, www.erzabtei.de bzw. Tel.: 08193/710 JEDER MENSCH HAT EINEN ENGEL Der Benediktiner Pater Anselm Grün referiert über die Sehn- sucht des Menschen nach Glück und innerer Ruhe. Er ergründet die Ursachen dieser Sehnsucht und gibt Lösungsansätze. In Sachen Lebenshilfe ist der ge- bürtige Franke, der mit 19 Jah- ren dem Benediktinerorden bei- trat, Experte. Seine Bücher sind allesamt Bestseller. 19. November 2012, 20 Uhr im Alten Stadttheater Eichstätt. www.asthe.de bzw. Tel.: 08421/60014-00 Foto:MarianneFranke/StaatlichesMuseumfürVölkerkundeMünchen >> Der Jainismus ist neben dem Hinduismus und dem Buddhismus die dritte große Religion, die auf dem indischen Subkontinent entstanden ist. Seine Anfänge reichen wahrscheinlich bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. zurück. Im 5. Jahrhundert v. Chr. soll dann der Adelige Mahavira als erste historisch fassbare Gestalt den Jainismus reformiert haben, nachdem ihm 23 sogenannte Furtbereiter (Tirthankaras) vorausgegan- gen waren. Sie hatten als erste den Kreislauf der Wie- dergeburten durchbrochen. Ebenso wie die Buddhis- ten wandten sich die Jainas gegen die blutigen Opfer- rituale der hinduistischen Priester- und Gelehrten- kaste der Brahmanen. Vom heutigen Bundesstaat Bihar ausgehend verbreiteten sich die Jainas vor allem in Gujarat und Südindien. Das wichtigste Kennzei- chen des Jainismus ist das Ahimsa genannte Nicht- Tötungs-Gebot – das heißt ein Jaina darf keinem lebenden Geschöpf Schaden zufügen. Deshalb durften Jainas auch keine Bauern werden, da sie beim Pflügen eines Feldes kleine Lebewesen hätten töten können – was dazu geführt hat, dass sie heute etwa 40 Prozent derindischenWirtschaftkontrollieren,obwohlihrBe- völkerungsanteil nur 0,5 Prozent beträgt. Bekannt wurden die Jainas durch ihre prächtigen Tempelbau- ten und die kolossalen Götterfiguren. Dieses Kunst- werk dürfte aus der Kuppel eines kleinen Tempels stammen. Die äußerst fein gearbeiteten Skulpturen und Plastiken der Jainas zählen übrigens zu den Meis- terwerken indischer Kunst. << Dr. Wolfgang Stein, Staatl. Museum für Völkerkunde München PRACHT AUF PERGAMENT – SCHÄTZE DER BUCHKUNST Präsentiert wird früheste deutsche Buchmalkunst von der karolingi- schen Zeit bis zur Romantik. Welt- liche und kirchliche Fürsten beauf- tragten einst die besten Schreib- schulen und Malzentren, die mit wertvollem Zierrat ausgestaltete Prachtbände herstellten. Viele Objekte kommen aufgrund ihrer Fragilität so gut wie nie aus den Tresoren der Staatsbibliotheken. 19. Okt. 2012 bis 13. Jan. 2013, Kunsthalle der Hypokultur- stiftung München, www.hypo-kunsthalle.de bzw. Tel.: 089/224412. KOLONIALZEIT IM FAMILIENALBUM Als Herta Devers nach dem ers- ten Weltkrieg aus Deutsch-Afrika zurückkehrte, hatte sie Fotos im Gepäck, die ihr Vater und ein ört- licher Fotograf seit etwa 1893 gemacht hatten. Die Schwarz- weißbilder dokumentieren das All- tagsleben und den Zeitgeist der kurzen Kolonialzeit Deutschlands um die Jahrhundertwende. Vom 9. bis 25. Nov. 2012 im Rahmen der Kulturtage in Herzogenau- rach. Stadtmuseum, Eintritt frei. www.herzogenaurach.de bzw. Tel.: 09132/901-116. KRIPPENAUSSTELLUNG Die Zeit der Krippenausstellungen hat begonnen. In der Matern- kapelle im Bamberger Dom ist eine ganz besondere zu sehen: Krippen von heimischen Krippen- bauern, extra übers Jahr für diese Ausstellung angefertigt, und Krip- pen aus den Sammlungen des Freundesvereins mit Schwerpunkt orientalische Krippen.1. Dez. 2012 bis 6. Jan. 2013 in Bamberg, Eintritt frei, Spenden willkom- men. www.krippenfreunde-bam- berg.de bzw. Tel.: 0951/98031-0 Indien, Rajastan, 12./13. Jh; Marmor; H 46,5 cm, B 15 cm veranstaltungen ausstellungen JAINA TÄNZERIN 22-23_SHE_12-06:22-23_SHE_12-06 01.10.2012 17:48 Uhr Seite 22

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