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missio_ebooks_06_2012

missio magazin 6/201230 Bharata Natyam tanzenden Form der Verkündigung des Evangeliums zugetan gefühlt hätte. Freiräume, wie Jesuiten sie haben, hätte die Al- banerin ihren Mutter-Teresa-Schwe- stern wohl kaum eingeräumt: Die Jesuiten fördern die Begabungen ih- rer Mitglieder und lassen zu, dass diese sie bis zur Meisterschaft entfal- ten. Auch der Tanz ist Jesuiten kei- neswegs fremd: So trugen sie maß- geblich zur Entwicklung der Bal- lettkunst am Hofe Ludwig XIV. bei. P. Claude-François Menestrier, ein Je- suit, schrieb im 17. Jahrhundert eine der ersten Geschichten des Balletts. In einem Punkt ähnelt Pater Saju der von ihm verehrten Ordens- frau aus Skopje aber auf den ersten Blick: Sie kannte sich selbst gegen- über keine Schonung. Unter seinen sanften Augen liegen tiefe Ringe. Das Ashram in Bakeswar aufzubau- en ist ein Kraftakt: In fünf bis zehn Jahren soll es Teil des renommierten Wahrzeichen Kolkatas: Die Howrah-Brücke verbindet die Stadt mit der am westlichen Ufer des Hugli gelegenen Zwillingsstadt Howrah (o). Straßenszenen aus der Metropole mit 15-Millionen-Einwohnern (l.u.). Das Grabmal von Mutter Teresa (3.v.l.). Blick aus einem Wohnhaus auf einen hinduistischen Tempel (r.). vor ort kolkata 24-31_ Kolkata_12-06_fertig7:24-31_Kalkutta_12-06_! 01.10.2012 15:54 Uhr Seite 30

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