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mm_ebooks_03_2017

BLICKFANG KENIA Wassernot SEIT MONATEN hat es im Norden Kenias kaum ein paar Tropfen geregnet. Auf der Suche nach Was- ser und Essen ziehen die Menschen umher. Die Dürre lastet schwer auf der Region. Mit allen Kräften kämpft auch die Diözese Marsabit dafür, dass die dort lebenden Nomaden Trockenheit und Hunger überleben. Zu den schwächsten zählen dabei schwangere Frauen und die oft unterernähr- ten Kinder. Roberto Bronzino, Projektkoordinator der Diö - zese, hat 17 mobile Stationen errichtet, von denen aus Aufbaunahrung, etwa mit Vitaminen angereicherte Kekse, sowie Medikamente verteilt werden. Dazu kommen die Flüchtlingsströme aus dem konflikt - be ladenen Südsudan. Auch aus dem Ostkongo drängen die Menschen nach Kenia. Burundi kommt nicht zur Ruhe. Län- der wie Kenia, Äthiopien und Uganda sind an der Grenze ihrer Aufnahmekapazitäten. Und dennoch: Die Grenzen sind offen, und die Menschen nehmen ihre Nachbarn auf und unterstützen sie nach Kräften. A FOTO: JÖRG BÖTHLING 6 | missio 3/2017

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